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DS

Erbe

DS. Legendär

Futuristische Eleganz, klare Linienführung, technologische Perfektion: Bei seinem Debüt auf dem Autosalon Paris 1955 liess der DS 19 jedes Herz höher schlagen. Eine ewige Leidenschaft wurde geboren.

Die Designer

"Pierre Boulanger Ein Visionär"

Der eng mit der Michelin-Familie und dem Citroën CEO befreundete Berufsingenieur startete 1938 das Projekt VGD (voiture à grande diffusion), das 17 Jahre später – 5 Jahre nach seinem Tod – den Weg für den DS bahnte

"Flaminio Bertoni"

Künstler und Bildhauer

Der talentierte Designer, Künstler und Bildhauer, von 1932 bis 1964 bei Citroën für den Designbereich zuständig, entwarf und gestaltete die aerodynamischen, futuristischen Linien des DS 19 – dem Kult-Fahrzeug des 20. Jahrhunderts.

André Lefèbvre

Ingenieur

André Lefèbvre war Luftfahrtingenieur und Testpilot. Im Design des DS 19 stellte er sein ganzes Können zur Schau. Der leichte, aerodynamische DS 19 mit tiefliegendem Schwerpunkt war eine regelrechte "Bombe auf Rädern".

1950er - GLORIOSE JAHRE

Der Autosalon Paris 1955 bereitete den Boden für das Kult-Auto vor, das die zweite Hälfte des 20. Jahrhundert prägen sollte.

Donnerstag, 6. Oktober 1955: Erstaunte und zugleich hingerissene Besucher, Journalisten und Konkurrenten erblicken erstmals das Fahrzeug, das alle anderen in den Hintergrund drängte. Ein Fahrzeug, dessen futuristische Linienführung und avantgardistischen Technologien die Fahrzeug- und Designwelt revolutionierte. Allein am Eröffnungstag wurden 12'000 Exemplare des DS 19 verkauft. Als der Salon zehn Tage später seine Pforten schloss, waren bereits rund 80'000 feste Aufträge eingegangen!

DS: GLOBALE AUFMERKSAMKEIT

Der DS zog alle Blicke auf sich. Überall versammelten sich Bewunderer, die das Geheimnis des einzigartigen Komforts der hydropneumatischen Federung und der imposanten Leistung der hydraulischen Bremsunterstützung entdecken wollten.

1956 – 1959: Der DS auf Welterorberungskurs

Ausserhalb Frankreichs konstruiert, in viele Länder exportiert: Der DS war ein Weltauto, noch bevor dies ein Begriff wurde.

Zwei neue Modelle, eine Kombiversion, 4 neue Farben und kleinere Änderungen erwecken noch mehr Leidenschaft an DS Fahrzeugen.

DS ERHÄLT PRESTIGEMODELL

1959 – das Meisterstück

Schwarze Lackierung, separate Chauffeurkabine, grau gepolsterte Leder- und Stoffbänken, Sprechanlage, Autoradio und optionales Telefon: Der DS 19 Prestige war das Auto für Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft.

SIEGESSERIE BEI DER RALLYE VON MONTE-CARLO

Als echtes Strassenfahrzeug übertraf der DS seine Konkurrenten auch im Rennsport.

Platz 1 in der Kategorie 1'300–2'000 cm3 (als erstes französisches Auto) und Platz 7 in der Allgemeinwertung am Monte-Carlo Rallye 1955: Der DS 19 überzeugte von Anfang an. Zahlreiche weitere Erfolge folgten darauf. 1959 belegte der DS den ersten Rang in der Gesamtkategorie und erhielt dazu noch den Hersteller-Cup. 1966 sicherte sich der DS 21 den Hauptsiegespreis. Er war am Höhepunkt seiner Laufbahn angelangt.

60er: HAPPY DAYS

Weiterhin in Führungsposition mit den Konkurrenten noch weiter zurück.

Neues Cabriolet, neue Motoren, neue Ausstattungen, neue Aerodynamik, neue Leistung: der DS – noch besser.

NEUE FRONT, NEUER BLICK

Der DS 21 war mit einem 2‘175 cm3-Motor ausgestattet, entwickelte 109 PS und erreichte 1965 eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h. Im Jahr 1967 wurde der DS mit einer neue Frontpartie mit schwenkbaren Zusatzscheinwerfern als Serienausstattung versehen. Diese mitlenkenden Scheinwerfer dienten dem Ausleuchten der Kurven.

1969 erhielt der DS ein neues Armaturenbrett mit Sonnenblende und drei Ziffernblättern. Die elektronische Einspritzung war eine Innovation beim Motordesign. Die Höchstgeschwindigkeit des DS 21 lag bei über 185 km/h

DS CABRIO, DIE AUSNAHME

1960 – ein Star wird geboren

Saubere Linienführung, eine perfekte Ausführung, Lederpolsterung und ab 1964 auch Zusatzscheinwerfer und exklusive Felgenabdeckungen: der DS Cabriolet war das Werk von Karosseriebauer Henri Chapron.

Tiefe Sitze, höhere Rückenstütze, exquisite Lederpolsterung: der DS Pallas mit seiner edlen Ausstattung.

DS PALLAS, DIE SCHÖNHEIT

Schönheit im Zeichen des französischen Luxus.

Verchromte Zierleisten und Heckleuchten, exklusive Felgenabdeckungen und Zusatzscheinwerfer: ein Auto mit edlem Luxus.

PRESIDENTIAL DS, BOTSCHAFTERIN

Die Staatskarosse Frankreichs: Im diesem von General Charles de Gaulle persönlich ausgewählten DS wurden Staats- und Regierungschefs chauffiert.

Die Staatskarosse wurde im Herbst 1968 vom französischen Präsidialamt in Empfang genommen. In Übereinstimmung mit den Anforderungen war er mit einer Länge von 6,53 Meter länger als der Lincoln des damaligen US-Präsidenten.

70er: DER ZENIT

Nach 20 Jahren nahm der DS im Juli 1975 Abschied.

In den Jahren 1970 und 1971 galten die Verbesserungen in erster Linie dem Getriebe. Zuerst wurde der DS serienmässig mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet, im folgenden Jahr kam noch ein 3-Gang-Automatikgetriebe dazu. 1972 wurde der DS 21 vom DS 23 ersetzt (2'347 cm3, 141 PS, Höchstgeschwindigkeit von knapp 190 km/h). Dies sollte die letzte Innovation beim DS sein. Oder doch nicht? Denn für viele gilt der SM als Erweiterung des DS

DER SM

Symbol des Goldenen Zeitalters

Der 1970 auf dem Autosalon Genf vorgestellte SM war der langersehnte französische Granturismo (GT). Mit seiner futuristischen Linienführung, dem V6-Motor und der typischen DS Qualität verkörperte er den Geist von DS.